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Insolvenzplan bestätigt: Metallbaubetrieb mit 38 Beschäftigten saniert

Nach acht Monaten in Eigenverwaltung hat das Insolvenzgericht den Insolvenzplan eines mittelständischen Metallbaubetriebs bestätigt – alle Arbeitsplätze bleiben erhalten.

· Vetter Law

Ein Metallbaubetrieb aus dem Rhein-Main-Gebiet mit 38 Beschäftigten war durch den Ausfall eines Großkunden und gestiegene Materialkosten in die Krise geraten. Die Geschäftsführung wandte sich an uns, als die Liquidität noch für wenige Wochen reichte. Gemeinsam haben wir einen Antrag auf Eigenverwaltung vorbereitet und innerhalb von zehn Tagen eingereicht.

In den folgenden Monaten wurden unrentable Aufträge beendet, die Produktion neu geordnet und mit den wichtigsten Lieferanten Lieferbedingungen für die Fortführung vereinbart. Die Insolvenzgeldvorfinanzierung sicherte die Löhne, das Unternehmen blieb durchgehend lieferfähig.

Der Insolvenzplan sieht eine Quote für die ungesicherten Gläubiger vor, die deutlich über dem liegt, was eine Zerschlagung erbracht hätte. Die Gläubigerversammlung hat dem Plan mit großer Mehrheit zugestimmt, das Insolvenzgericht hat ihn jetzt bestätigt. Der Betrieb wird von der bisherigen Geschäftsführung fortgeführt, alle 38 Arbeitsplätze bleiben erhalten.

Der Fall zeigt, worauf es ankommt: früh handeln, solange noch Liquidität da ist, und die Gläubiger von Anfang an mitnehmen. Angaben zum Verfahren sind aus Gründen der Verschwiegenheit anonymisiert.

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