So sind die Fälle aufgebaut
Jede Karte folgt demselben Muster. Unter „Situation“ beschreiben wir eine Lage, wie sie in ähnlicher Form vorkommen kann. „Unser Ansatz“ zeigt, welche Schritte wir in einer solchen Lage typischerweise gehen. „Worauf es ankommt“ fasst die rechtlichen Punkte zusammen, an denen sich der weitere Verlauf entscheidet.
Die Beispiele sind bewusst vereinfacht. In der Wirklichkeit überlagern sich die Fragen: Die Krise eines Unternehmens betrifft zugleich Geschäftsleitung, Gläubiger und Belegschaft, und eine Kündigung wirft oft auch Fragen zu Arbeitslosengeld, Zeugnis oder offener Vergütung auf. Deshalb verweist jede Karte auf die passende Themenseite, auf der Sie die Grundlagen ausführlicher nachlesen können.
Was die Beispiele nicht sind
Die Fälle beruhen nicht auf Akten der Kanzlei. Branchen, Personen und Abläufe sind frei gebildet; Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Vorgängen wären zufällig. Wir nennen bewusst keine Ergebnisse, Beträge oder Quoten. Wie eine Sache ausgeht, hängt von den Unterlagen, vom Verhalten der Beteiligten und nicht selten von der Entscheidung eines Gerichts ab – das lässt sich nicht verallgemeinern.
Was in fast allen Fällen gilt
- Fristen zuerst: Antragsfristen, Klagefristen und Ausschlussfristen laufen, ob man sie kennt oder nicht.
- Unterlagen sichern: Verträge, Schriftwechsel, Kontoauszüge und Zugangsnachweise entscheiden oft über die Beweislage.
- Nichts vorschnell unterschreiben: Vergleiche, Aufhebungsverträge und Ratenvereinbarungen haben Folgen, die sich häufig erst später zeigen.
- Früh fragen: Je eher eine rechtliche Einschätzung vorliegt, desto mehr Handlungsmöglichkeiten bleiben offen.
Für eine erste Selbsteinschätzung im Unternehmen eignet sich unser Krisen-Check; wer eine Kündigung erhalten hat, ermittelt mit dem Fristenrechner das Ende der Klagefrist. Vertiefende Beiträge finden Sie im Ratgeber, und wie ein Mandat bei uns abläuft, lesen Sie unter Ablauf & Kosten.