Fristen zuerst
Im Insolvenz- und Arbeitsrecht laufen Fristen, ob man sie kennt oder nicht. Jeder Beitrag nennt deshalb die entscheidenden Fristen und ihre gesetzliche Grundlage.
Wissen
Verständliche Beiträge zu Fragen, die in Krise, Insolvenz und Arbeitsverhältnis immer wieder aufkommen – dazu Werkzeuge für eine erste Einschätzung und ein Glossar der wichtigsten Fachbegriffe.
Orientierung
Ob drohende Zahlungsunfähigkeit, ein Schreiben des Insolvenzverwalters oder eine Kündigung: Wer die Grundregeln kennt, trifft bessere Entscheidungen und versäumt keine Fristen. Unsere Beiträge erklären die Rechtslage sachlich, mit konkreten Prüfschritten und Checklisten – Stand September 2026.
Im Insolvenz- und Arbeitsrecht laufen Fristen, ob man sie kennt oder nicht. Jeder Beitrag nennt deshalb die entscheidenden Fristen und ihre gesetzliche Grundlage.
Statt abstrakter Theorie finden Sie Prüfschritte, typische Fehler und Checklisten, mit denen Sie Ihre Lage selbst strukturieren und ein Beratungsgespräch vorbereiten können.
Wir beraten Schuldner und Gläubiger, Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Wo es für Ihre Entscheidung wichtig ist, zeigen die Beiträge deshalb auch, wie die jeweils andere Seite argumentiert.
Insolvenzrecht
Für Geschäftsleiter, Gesellschafter, Lieferanten und Privatpersonen: von den ersten Warnsignalen über die Antragspflicht bis zur Restschuldbefreiung.
Wann Geschäftsleiter einen Insolvenzantrag stellen müssen, wie Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung geprüft werden, was bei Führungslosigkeit gilt und welche Folgen ein verspäteter Antrag hat.
Betriebswirtschaftliche Frühwarnzeichen, die typischen Krisenstadien, die Pflicht zur Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG und ein Plan für die ersten 14 Tage.
Wann bereits erhaltene Zahlungen zurückgefordert werden können, welche Rolle Ratenzahlungen und Kenntnis spielen, wie das Bargeschäft schützt und wie Sie auf ein Anfechtungsschreiben reagieren.
Der Weg von der Schuldenübersicht bis zur Restschuldbefreiung: Einigungsversuch, Antrag, Abtretungsfrist, Obliegenheiten und die Fehler, an denen das Verfahren scheitern kann.
Zehn typische Haftungsfallen für Geschäftsführer und Vorstände: Insolvenzantrag, Zahlungsverbot, Gesellschafterdarlehen, Sozialabgaben, Steuern, Buchführung, Ressortaufteilung, Bürgschaften und D&O – mit Rechtsgrundlage und konkreten Hinweisen, wie Sie jede Falle vermeiden.
Insolvenzverwalter oder Sachwalter? Der Beitrag erklärt Regelinsolvenz und Eigenverwaltung, die Voraussetzungen nach § 270a InsO, das Schutzschirmverfahren, Kosten, Insolvenzgeld und die Rolle des Gläubigerausschusses – mit Vergleichstabelle und Kriterienliste für die Entscheidung vor dem Antrag.
Für Lieferanten, Dienstleister, Vermieter und Privatgläubiger: Anmeldefrist und Adressat, Inhalt der Anmeldung nach § 174 InsO mit Musteraufbau, Prüfungstermin und Feststellung, Bestreiten, Aus- und Absonderung, Aufrechnung, Quote und typische Fehler.
Wer einen Betrieb vom Insolvenzverwalter kauft, übernimmt Vermögenswerte ohne Altschulden – unter Zeitdruck, mit wenig Garantien und mitsamt der Belegschaft. Was Investoren, Wettbewerber und MBO-Teams über Gläubigerzustimmung, Verträge, Sicherheiten, § 613a BGB und Haftungsprivilegien wissen sollten.
Überschuldung entscheidet sich nicht in der Handelsbilanz, sondern in der Fortführungsprognose über zwölf Monate. Wie die zweistufige Prüfung nach § 19 InsO funktioniert, wann Rangrücktritt und Kapitalzusagen helfen und welche Frist läuft, wenn die Prognose kippt.
Kein Vorrecht, aber viele Instrumente: Was das Finanzamt vor und nach dem Insolvenzantrag darf, wann Zahlungen an die Finanzkasse angefochten werden, wann Geschäftsführer nach § 69 AO haften und was aus Steuerschulden bei der Restschuldbefreiung wird.
Arbeitsrecht
Wenn der Lohn ausbleibt oder die Kündigung kommt, zählt jeder Tag. Diese Beiträge erklären, welche Ansprüche bestehen und welche Fristen Sie im Blick behalten müssen.
Wer Anspruch hat, welcher Zeitraum abgedeckt ist, welche Ausschlussfrist für den Antrag gilt und was mit Lohnrückständen außerhalb dieses Zeitraums geschieht.
Warum die Frist für die Kündigungsschutzklage so wichtig ist, wie eine Abfindung zustande kommt und was Sie nach Erhalt einer Kündigung besser nicht unterschreiben sollten.
Der Arbeitgeber zahlt zu spät oder gar nicht? Wann der Lohn fällig ist, welche Ausschlussfristen laufen, unter welchen Voraussetzungen Sie die Arbeit zurückhalten oder fristlos kündigen dürfen – und was Insolvenzgeld absichert.
Werkzeuge
Beide Werkzeuge laufen ausschließlich in Ihrem Browser; Ihre Eingaben werden nicht übertragen. Sie ersetzen keine Beratung, zeigen aber schnell, wie dringend Ihre Lage ist.
Zehn Fragen zu Liquidität, Rückständen, Planung und Finanzierung. Am Ende erhalten Sie eine Einschätzung, ob Sie die Lage beobachten, zügig handeln oder sofort rechtlichen Rat einholen sollten.
Tragen Sie den Tag ein, an dem Ihnen die Kündigung zugegangen ist. Der Rechner zeigt, bis wann die Kündigungsschutzklage voraussichtlich erhoben sein muss – mit Hinweisen zu Wochenenden und Feiertagen.
Glossar A–Z
Die wichtigsten Begriffe aus Insolvenz-, Sanierungs- und Arbeitsrecht in alphabetischer Reihenfolge. Ausführlichere Erläuterungen finden Sie in den Beiträgen und auf unseren Themenseiten.
Vertiefung
Die Beiträge beantworten typische Einzelfragen. Einen vollständigen Überblick über die Rechtsgebiete und darüber, wie wir Sie begleiten, geben unsere Themenseiten.
Insolvenzgründe, Unternehmensinsolvenz, Eigenverwaltung und Insolvenzplan, Haftung der Geschäftsleitung, Anfechtung, Gläubigerrechte und Privatinsolvenz.
Krisenfrüherkennung, außergerichtliche Sanierung, Restrukturierung nach dem StaRUG und übertragende Sanierung – welcher Weg in welchem Krisenstadium passt.
Typische Krisenmuster und Rechtsfragen in Bau und Handwerk, Handel, Gastronomie und Industrie.
Kündigung und Abfindung, Aufhebungsvertrag, Abmahnung, Arbeitszeugnis sowie Lohn, Überstunden und Urlaub – aus Sicht der Beschäftigten.
Arbeitsverträge, Personalabbau, Betriebsübergang und Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat.
Insolvenzgeld, Kündigung durch den Verwalter, Sozialplan, Betriebsübergang und Betriebsrente – für beide Seiten.
Wie wir in konkreten Lagen vorgehen, zeigen unsere typischen Fälle. Für Unternehmen bieten wir zu vielen dieser Themen Inhouse-Schulungen an.
Alle Beiträge geben einen allgemeinen Überblick (Stand: September 2026) und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.
Erstgespräch
Schildern Sie uns Ihre Situation. Wir prüfen zuerst Fristen und Dringlichkeit und sagen Ihnen offen, wie es weitergehen kann – und womit Sie bei den Kosten rechnen müssen.